Nur Trend oder Trendsetter? Die Uhren von Nordgreen im Test

Uhren von Nordgreen im Test
In diesem Beitrag unterziehe ich den Modellen von Nordgreen einen Style-Test. Wenn du eine Uhr kaufen willst, solltest du weiterleisen!

Es gibt zwei Arten von Uhrträger:innen. Die eine Hälfte sieht in den Zeitmessern nicht bloße Funktion, sondern hohen monetären, dekorativen, gar sozialen Wert. Die Uhr nicht nur zum Lesen der Uhrzeit, sondern als Investment- und Sammelgut, für tausende von Euro. 

Und dann gibt es die andere Hälfte, die die Uhr lediglich als praktisches Accessoire anerkennt. Als gerne modisches, aber in erster Linie rein utilitaristisches Alltagsobjekt am Handgelenk, dessen eigentlicher Sinn im Zweifel auch vom Handybildschirm abgelöst werden könnte.

Mittelpreisige Uhren, ja oder nein? 

 

Persönlich bewege ich mich da total in der Mitte. Einerseits fasziniert mich das vornehme Handwerk und seine lange Tradition, andererseits ist eine Uhr für mich aber primär ein Gebrauchsgegenstand, den ich mit einem Neuen ersetze, sobald ich mich am Look des Alten satt gesehen habe. 

Es gibt da draußen viele Konsument:innen wie mich. Menschen, denen entweder das Geld oder das Interesse daran fehlt, an einer Uhr mehr zu finden als das, wofür sie eigentlich erfunden wurde. Die gerne eine Uhr tragen, die sich der persönlichen Ästhetik anschmiegt und ihren Job erfüllt – nicht mehr und nicht weniger. Für diese Leute gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe an populären, mittelpreisigen Angeboten. Uhren, die außerordentliche, qualitative Hochwertigkeit und stilvolles Auftreten versprechen, aber kein Vermögen kosten.

Nordgreen – top oder flop?

Das Kopenhagener Startup Nordgreen bewegt sich genau an dieser Kreuzung. Das dänische Unternehmen kreiert preisgekrönte Quarzuhren, die mit skandinavischem Design, nachhaltigem Engagement und kleinem Preisschild überzeugen sollen. Wer mich kennt, kennt auch meine Meinung zu Nordgreen. In der Vergangenheit habe ich die Marke schon des Öfteren gelobt. 

Aber in diesem Test möchte ich dem ganzen noch etwas konkreter auf den Zahn fühlen und feststellen, wie viel wirklich dran ist an dem Hype und inwiefern Nordgreen seiner Konkurrenz das Wasser reichen kann. Um das zu tun habe ich die Uhren von Nordgreen im Test für euch  genauer unter die Lupe genommen.

Die Native

Uhren von Nordgreen im Test
Native | Weißes Zifferblatt Silber - Leder Braun

Die Native ist der wohl klassischste Entwurf der Kollektion. Auf’s absolute Minimum reduziert, ist sie vollkommen unprätentiös und anpassungsfähig. Sie kann mit Schickem oder weniger Schickem kombiniert werden und ist daher, sowie wegen ihres äußerst attraktiven Preises, wunderbarer Einstieg ins Uhrtragen. Das ist schön, aber ist vielleicht nicht das beste Stück für diejenigen, deren Uhr das Ausrufezeichen, oder zumindest das i-Tüpfelchen des Outfits sein soll.

  • >200€
  • Unisex
  • mit jedem Look, zu jeder Stimmung kompatibel 
  • breite Auswahl an Zifferblatt-Größen
  • akkurate Quarzbatterie bedeutet kein manuelles aufziehen
  • zu minimalistisch
  • kein direkt erkennbares, optisches Alleinstellungsmerkmal
  • nur spritz-, nicht wasserfest

Die Unika

Nordgreen Produkte Muttertag
Unika | Mattes Edelstahl Ziffernblatt - 5-Link Armband Zweifarbig

Die Unika kann an der Stelle schon eher punkten. Die jüngste Silhouette für Damen ist, so der weltrenommierte Chefdesigner Jakob Wagner, „eine Huldigung an die Skandinavische Frau“. Zeitgenössisch, vielseitig und doch einzigartig. Auf schmalem Grad zwischen Funktionsaccessoire und Schmuckstück, ist die Unika mit ihrer femininen Form und ihrem dezenten Vintage-Charm sehr stylisch, aber auch sehr delikat. Eine Uhr mit distinktiver Persönlichkeit, in die man sich entweder Hals-über-Kopf verliebt, oder mit der man, beziehungsweise Frau, rein gar nichts anfangen kann.

  • edles, graziöses, einzigartiges Design
  • einzige Nordgreen Uhr mit zweifarbiger Option (s.o.)
  •  modern und nostalgisch zugleich  
  • sehr feminin und eher schick sprich kein sonderlich neutrales Modell 
  • nur spritz-, nicht wasserfest
  • gehört mit über 230€ zu einem der teureren Modelle

Der Philosopher

nachhaltige Unternehmen
Philosopher | Weißes Zifferblatt - Mesh Gold

Der Philosopher ist ein charakterstarkes Unisex-Modell, das durch außergewöhnliches, aussagekräftiges Design auffällt. Die geometrische Innenwölbung des Zifferblattes verleihen der Uhr einen sehr modernen, athletischen Appeal. Diese Uhr ist für jeden Anlass geeignet, verfügt aber trotzdem über eine gewisse äußerliche Schwere, die für einige vielleicht zu markant ist. Wer sich für den Philosopher entscheidet, entscheidet sich gleichermaßen dazu, einiges an Aufmerksamkeit für’s Handgelenk zu erregen.

  • preisgekröntes Design
  • mehrdimensionales Zifferblatt
  • Statement-Piece-Potential, ohne zu dick aufzutragen
  • unisex
  • visuell schwerer als andere Nordgreen-Uhren
  •  nur spritz-, nicht wasserfest

Der Pioneer

Uhren von Nordgreen im Test
Pioneer | Schwarzes Zifferblatt - 3-Link Anthrazit

Der Pioneer ist der Chronograph der Nordgreen Familie. Er verfügt über allerlei Funktionen, wirkt in seinem Design aber dafür nicht so überladen, wie es andere Kollegen seiner Gattung tun. Es handelt sich bei ihm ein äußerst sportliches Herrenmodell, das sich je nach Farbe und Armband zweifellos jedem Lebensstil anpassen kann. Nichts desto trotz sollte einem bewusst sein, dass es nicht die kleinste Uhr von allen ist, was einem je nach Handgelenk besser aber auch schlechter gefallen kann.

  • erster und einziger Nordgreen Chronograph
  • sportlich und hochfunktionell
  • integrierte Stoppuhr uvm.
  • preisgekröntes Design
  • vergleichsweise klobig
  • teuerstes Nordgreen Modell 
  • nicht wasser-, nur spritzfest

Die Infinity

Test
Infinity | Weißes Zifferblatt - Mesh Roségold

Die Infinity ist wie ein Mix aus dem Philosopher und der Native, und bringt die besten Qualitäten der beiden zusammen. Einerseits punktet sie mit ihrer zurückhaltenden Eleganz, andererseits verleiht ihr der fluide Übergang von Armband zu Gehäuse eine ganz eigene Dreidimensionalität, die sie aus den anderen Modellen herausstechen lässt. 

  • besondere Form zeigt Liebe zum Detail
  • Tiefes Zifferblatt
  • neutral genug für Alltag und Beruf, schick genug für besondere Abende
  • nicht wasser-, nur spritzfest
  • kleinste Auswahl an Farb-/Material-/Set-Kombinationen

Wie ihr bis hierhin im Test wohl verstanden haben werdet, ist jeder Nordgreen Entwurf auch gleichzeitig ein Abbild einer bestimmten Stilrichtung, die im Bestfall an ebenjene(n) der Besitzerin oder des Besitzers andocken kann. Jede Uhr hat ihre jeweiligen, optischen Vor- und Nachteile. 

Was sie alle gemein haben ist aber, dass ihr Kauf einem guten Zweck beisteuert und sie in ihrer Zusammensetzung – Gehäusefarbe, Armbandmaterial und Größe – rundum den Vorstellungen der Trägerin oder des Trägers entgegenkommen können. Mit diesem Level des Mensch- und Natureinsatzes, sowie der hohen Individualisierbarkeit, sind das Nordgreen Geschäftsmodell und -Versprechen nicht bloß trendy, sondern zugleich auch wegweisend für vergleichbare Anbieter. Von mir gibt es beide Daumen hoch.  Die Uhren von Nordgreen im Test? Bestanden! 

PS: Gerade gibt es bei Eingabe des Check-Out-Codes FREESTRAP ein gratis Armband zu jeder gekauften Uhr gibt + gratis Expressversand ab einem Bestellwert von 180€!

 

 

Dies ist ein gesponserter Beitrag.

Share:

Facebook
Twitter
Pinterest
Scroll to Top