Kleine Taten, große Wirkung – You make the difference.

Niemand muss die Last der ganzen Welt tragen. Ein erster Schritt ist das Bewusstsein und die Bereitschaft sich gemeinsam für andere einzusetzen. Bei diesen Organisationen könnt ihr den Anfang machen.

Die Vorstellung der Hilfsorganisationen hat so tollen Anklang bei euch gefunden. Deshalb habe ich mir überlegt, das als festen Bestandteil auf meinem Blog aufzunehmen.

Ich wurde sogar gefragt, ob ich nicht auch eure Vorschläge mit aufnehmen kann. Selbstverständlich! Sharing is Caring. Und die Welt kann nur zu einer besseren werden, wenn wir alle an einem Strang ziehen und denen, die Hilfe benötigen, eine Plattform bieten

Eine Welt ohne Kunststoff scheint unvorstellbar zu sein, eine Welt mit einem besseren Umweltbewusstsein jedoch nicht

Als Naturliebhaberin fühle ich mich umgeben von unberührten Plätzen und magischen Orten unserer aller Welt am wohlsten. Ihr könnt euch also ausmalen, wie sehr mich Eindrücke aus aller Welt schockieren, die uns unser menschliches Fehlverhalten zurückspiegeln. Schildkröten die in Öllachen schwimmen? Delfine die sich in Fischernetzen verfangen? Tonnen von Müll die traumhafte Strände in ein Wertstofflager verwandeln? Come on! Für solche Bilder schäme ich mich so oft fremd. Aber was kann ich aktiv dagegen machen? Einfach hinnehmen und den Kopf schütteln, empfinde ich als zu wenig.

Leider kein Match – eine herrenlose Plastikflasche im Meer.

Dadurch bin ich auf die tolle Organisation Meerjaan gestoßen. Das Projekt wurde 1987 in Sri Lanka ins Leben gerufen und setzt sich seitdem für die Verwertung von Kunststoffabfällen ein.

Die Vision

  • Bekämpfung von Kunststoffabfällen und Armut in entlegenen Gebieten der Welt
  • Recycling von Kunststoffabfällen zu neuen und sinnvollen Produkten wie Fliesen und Seifenkisten.
  • Veranstaltung von Workshops zur Aufklärung und Verhinderung zukünftiger Umweltverschmutzung

Das Ziel

Mittelfristig sollen die Strände und Dörfer von überflüssigem Müll befreit werden. Langfristig schafft das neue Arbeitsplätze und zeigt Perspektiven für das Gebiet auf. Dadurch soll ein nachhaltiger Tourismus aufgebaut werden und ein stabiler Kreislauf zwischen Tourismus, Natur und Einheimischen entstehen.

Durch Aufklärung sollte dieses Bild bald der Vergangenheit angehören.

Blicken wir der Realität ins Auge

Sind wir ehrlich? Die meisten Produkte die zu unserer täglichen Hygiene gehören, sind für uns selbstverständlich. Ich nehme mich hierbei nicht aus.

Duschgel, Klopapier, Zahnbürsten oder Perioden Produkte. Immer verfügbar in mehreren Varianten. Kritisch wird es maximal dann, wenn man vergessen hat auf Vorrat zu kaufen.

Leider gibt es aber genügend junge Frauen, die keinen Zugang zu Perioden Produkten haben. Etwas, das meines Erachtens im Alltag unerlässlich ist.

Aber die harte Wahrheit ist: Periodische Armut ist ein weltweites Problem und betrifft Millionen von Frauen und Mädchen. Sie haben Schwierigkeiten sich einen sicheren Menstruationsschutz zu leisten oder Zugang dazu zu erhalten. Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen die daraus entstehen sind enorm. Viele der Betroffenen sind aufgrund Perioden von gleichen Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten ausgeschlossen.

Menstruation ist kein Tabu.

Hier kommt Freedom4Girls ins Spiel. Das Hilfsprojekt setzt sich in erster Linie für die Bildung der betroffenen Frauen und jungen Mädchen ein.

Die Vision

  • Stigmen & Tabus auflösen und geschlechterspezifische Ungleichheiten infrage stellen
  • Förderung und Unterstützung von umwelt- und finanziell nachhaltigen Optionen
  • Betroffenen den Zugang zu Hygieneartikeln ermöglichen

Mithilfe von Spenden stellt die Hilfsorganisation Kampagnen auf die Beine, die für Aufklärung sorgen sollen. Außerdem ermöglichen sie vor Ort Workshops zum nähen von Stoffbinden. In Zusammenarbeit mit Start ups wie z.B. The Female Company werden diese Aktionen finanziell unterstützt. Diese lassen einen Teil ihrer Einnahmen direkt in das soziale Projekt fließen. Außerdem nimmt die Organisation auch Sachspenden für in Form von Hygieneartikeln entgegen.

Hilfe zur Selbsthilfe- die Organisation bietet Näh-Workshops an.

Wie wir hier tätig werden können? Seid dankbar für das was ihr habt. Und nehmt beim nächsten Drogerie Besuch vielleicht direkt 2-3 Packungen mehr mit. Freedom4Girls freut sich über jede noch so kleine oder große Spende.

Water is a Human Right!

Durch Duschen, Abwaschen oder auch zum Trinken verbrauchen wir täglich mehr als 120 Liter Wasser. Dabei sollte man sich immer wieder bewusst machen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser nicht überall so selbstverständlich ist. Über 300 Millionen Menschen allein in Afrika haben überhaupt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser- geschweige denn Brauchwasser. Damit steht diese horrend hohe Zahl in einer ganz anderen Relation.

Zugang zu sauberem Wasser ist nicht überall selbstverständlich.

Ihr kennt die Organisation mit Sicherheit alle: Viva Con Agua. Die 2006 gegründete Organisation ist mittlerweile zu einem gemeinnützigen Verein herangewachsen. Das Netzwerk lebt von der Projektarbeit die sich auf zahlreiche Städte weltweit erstreckt.

Die Vision

  • Aufklärung über die Missstände der Wasserarmut auf der ganzen Welt
  • Aktivierung von Spenden, um betroffene Regionen zu entlasten

Das Ziel

Ausbau der Sanitär- und Hygieneversorgung, um den dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten.

Was ich besonders wichtig finde ist, dass den betroffenen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird. So werden die Einheimischen für den Brunnenbau und die Relevanz geschult. Das führt dazu dass sie die fertig gestellten Brunnen selbst in Stand halten können und es werden keine weiteren Abhängigkeiten geschaffen.

Wie sieht es mit eurem sozialen Engagement aus? Kanntet ihr die Organisationen bereits oder seid vielleicht durch diesen Beitrag neugierig geworden? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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